Gründungshistorie
Vorwort
zur Neuauflage der „Chronik von Dünnwald“
Im Selbstverlag hat der Bürger- und Verschönerungsverein einen am 3. September 1899, also im Jahre seiner Gründung, gehaltenen Vortrag von Herrn Hauptlehrer Josef Nießen im Jahre 1900 in gedruckter Form herausgegeben.
Auf knappem Raum wird hierin berichtet, was im Laufe der Jahrhunderte in und um Dünnwald geschehen ist.
Sowohl der Heimatdichter und Volkskundler Franz-Peter Kürten als auch Georg Giesing / Jan Krauthäuser und andere haben zu unserer Zeit zum Beispiel über die Zwerge vom Klutstein oder den Grinkenschmied und sonstige Geschichten geschrieben.
Auch Josef Barten hat in seinen Volksstücken wie z. B. „Et Bubbelslis“ auf überlieferte Erzählungen, so wie sie auch in dieser Chronik beschrieben sind zurückgegriffen.
Über die alte Pfarrkirche St. Nikolaus. das Kloster Dünnwald und seine weitreichenden Besitztümer, über Johann-Heinrich Graf von Dünnwald und vieles mehr wird hier berichtet.
Nur ganz wenige Hefte dieser ersten Auflage aus dem Jahre 1900 sind noch vorhanden.
Eines davon haben wir als Vorlage für diese in modernem Druckverfahren hergestellte Neuauflage verwendet.
Auf diese Weise bleiben die Originalität der Erstausgabe, aber auch alle in ihr enthaltenen Fehler und eventuellen Falschaussagen erhalten.
Durch diesen Neudruck wollen wir versuchen, die Chronik ins neue, dritte Jahrtausend hinüberzuretten, damit sich auch unsere Enkel und Urenkel, soweit sie sich für Heimat und Brauchtum interessieren, daran erfreuen können.
Allen unseren Lesern viel Spaß und
gute Unterhaltung
Köln-Dünnwald, im Juni 1993
Hans Müller
Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V.