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Berliner Straße

Der Dünnwalder Bürgerverein hat über viele Jahre hinweg Maßnahmen zur Umgestaltung der Berliner Straße angestrebt und die bekannten Herausforderungen thematisiert. Am 14. Juli 2009 wurde aus diesen Bemühungen heraus die Projektgruppe "Berliner Straße" geründet. Sie befasst sich mit den seit Jahrzehnten andauernden infrastrukturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen der Berliner Straße in Dünnwald.

Projektgruppe und Projektpaten

Die Mitglieder der Projektgruppe setzen sich aus dem Dünnwalder Bürgerverein, der Volksbank Dünnwald- Holweide sowie weiteren Interessierten zusammen.

Projektpaten sind Inge Schäfer- Möhrmann und Marc Smolarek.

Ziel der Projektgruppe

Die Berliner Straße hat viele "Baustellen"; sie ist zu eng, es gibt keine Parkplätze, sie ist gefährlich für Radfahrer und Fußgänger, vom Verkehr vollkommen überlastet und kaum attraktiv als Geschäftsstraße. Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte, wurde die Umgestaltung der Berliner Straße geplant. Diese Umgestaltung soll die Berliner Straße neu beleben, die Straße attraktiverer und zugänglicher für verschiedenste Verkehrsmittel machen, den Verkehr verflüssigen und Parkplätze schaffen. 

Mit der Planung wurden folgende Ziele verfolgt: 

  • Reduzierung des Verkehrs

  • Klimaschutz durch Anpflanzung von Bäumen

  • Erhöhung der Attraktivität des Straßenabschnitts

  • Förderung des Fahrradverkehrs

  • Stärkung des örtlichen Einzelhandels

  • Reduzierung der Unfallgefahr

  • Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität

Aktueller Stand

Die ersten Jahren des Projekts waren geprägt von einer stetigen und produktiven Zusammenarbeit mit der Stadt Köln. Seit 2012 stagniert leider jeglicher Fortschritt. Die Stadt Köln "vertröstet" seit dem bezüglich eines Baubeginns - die genannten Gründe sind vielfältig. Trotz der bereits abgeschlossenen Planung und erfolgten Gutachten, sowie der Investition von Ressourcen in Form von Geldern, Arbeitszeit und Know-how, werden weitere Maßnahmen immer wieder aus Mangel an personellen Kapazitäten oder aus finanziellen Gründen zurückgestellt bzw. von Jahr zu Jahr verschoben.

Nach jahrzehntelangen Bemühungen der Projektgruppe soll nun auf Basis einer Bachelorarbeit, die Mitte des Jahres 2021 fertig gestellt wird, neu geplant werden. Die Stadt Köln spricht von einem Baubeginn frühestens ab 2025.

Dieses Vorgehen stößt innerhalb der Projektgruppe und beim Dünnwalder Bürgerverein auf wenig Verständnis. Daher hat die Projektgruppe Einspruch erhoben und versucht in Zusammenarbeit mit den lokalen politischen Vertretern eine angemessene Lösung zu erwirken. 


Zeitlicher Verlauf

2007

04/07Erneute Diskussion um Probleme im Bereich der Dünnwalder Ortsdurchfahrt

05/07Mängelerhebung im Auftrag des Bürgervereins

06/07Verkehrskonzept „Menschliche Mitte Dünnwald“ im Auftrag des Bürgervereins

07/07Berücksichtigung der Berliner Straße im Bürgerhaushalt als Rang 67

09/07Vorbereitung der Gründung einer AG Berliner Straße

10/07Exkursion zu Best- Practice- Beispielen für Straßen- Umgestaltungen in Köln

11/07Positionspapier „15 Argumente für Umbau statt Neubau“ des Dünnwalder Bürgervereins

2008

01/08Beschluss der Bezirksvertretung zur Beseitigung der Verkehrsprobleme

04/08Auftaktveranstaltung zur Gründung einer AG Berliner Straße im Schützenheim

05/08Bestandsaufnahme (Abschnitt I)

06/08Fertigstellung des Umgestaltungsvorschlags der AG (Abschnitt I)

07/08Diskussion des Umgestaltungsvorschlags (Abschnitt I)

09/08Präsentation gegenüber Ingenieurbüro und Stadtverwaltung (Abschnitt I)

2009

03/09Verkehrszählung durch die Stadtverwaltung

04/09Bürgerversammlung im Cafe Mittendrin

04/09Gründung einer AG im Dünnwalder Bürgerverein

06/09Beschluss zur Einbeziehung der Berliner Straße in Konjunkturprogramm II

07/091. Treffen der AG zur Aufgabenverteilung

09/09Präsentation des städtischen Entwurfs gegenüber der AG (Abschnitt I)

09/09Zusammenstellung der offenen Fragen (Abschnitt I)

11/09Präsentation innerhalb der Bezirksvertretung durch die Verwaltung

2010

03/10Planungsstopp nach Beschränkung der Mittelfreigabe auf Fahrbahnbelag 

04/10Umgestaltung Berliner Str. zugunsten linksrheinischer Projekte zurückgestellt

04/10Abstimmungsgespräch der AG mit örtlichen Parteien

05/10Schreiben an Beschwerdeausschuss und Oberbürgermeister

05/10Mitteilung der Verwaltung zu Planungsstopp und Zeithorizont

07/10Antwort des Oberbürgermeisters zum Zeithorizont (Baubeginn Anfang 2013)

08/10Schreiben an Dezernent Streitberger (Anfrage zu Planungsabschnitt II)

09/10Zusage zur Erweiterung des Projekts um Planungsabschnitt II

09/10Beschlussvorlage geht durch den Verkehrsausschuss und Bezirksvertretung

11/10Erwähnung der Aktivitäten im Entwurf zum Einzelhandels- und Zentrenkonzept

12/10Bestandsaufnahme (Abschnitt II)

12/10Beauftragung des Ingenieurbüros mit Abschnitt II durch Stadtverwaltung

2011

01/11Fertigstellung des Umgestaltungsvorschlags der AG (Abschnitt II)

01/11Gesamtübersicht über die Entwurfsziele der AG Berliner Straße

02/1Diskussion des Umgestaltungsvorschlags (Abschnitt II)

03/11Präsentation gegenüber Ingenieurbüro und Stadtverwaltung (Abschnitt II)

05/11Vorentwurf des Ingenieurbüros geht an zuständigen Amtsleiter 

11/11Präsentation des städtischen Entwurfs gegenüber der AG (Abschnitt II)

12/11Zusammenstellung der offenen Fragen (Abschnitt II)

12/11Präsentation durch Stadtverwaltung bei Finanzgebern-Projekt als finanzierungswürdig und förderfähig eingestuft

2012

04/12Antrag liegt beim Amtsleiter zur Prüfung

07/12Anfrage bei der Stadtverwaltung zum Sachstand – keine Veränderung

08/12erneute  Anfrage zum Sachstand – keine Veränderung

11/12erneute Anfrage bei der Stadtverwaltung zum Sachstand – keine Veränderung

(die Daten zum zeitlichen Ablauf wurden geschätzt)

seit 2013

Immer wieder erneute Anfragen bei der Stadt Köln zum Sachstand. 

Informationen & Mitarbeit

Für die Themen Verkehr und ÖPNV suchen wir aktuell noch Mitstreitende.

Diese Projekte bewegen sich häufig nur sehr langsam und es ist ein langer Atem gefragt. Gleichzeitig sind sie unglaublich wichtig für Dünnwald und bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. 

Bei Interesse an einer Mitarbeit freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme.